Sonstige, umgangssprachliche Namen:
Altheewurzel, Heilwurz, Samtpappel, weiße Malve, weiße Pappel, Rosenmalve, Eibisch, Ispe, Hülfwurz, Hüffwurzel, Altthee
Blütezeit: Juli bis September
Sammelgut: Wurzel, Blätter
Sammelzeit:
Wurzel – Oktober bis November;
Blätter – Mai bis Juni
Vorkommen: Europa, Westasien
Standort:
feuchte Wiesen, besonders auf salzhaltigen Böden; Ostseeküste und Salzstellen des Binnenlandes
Wirkung:
Die Droge wirkt reizlindernd; sie hemmt die Aktivität der Flimmerhaare in den Bronchien.
Nebenwirkung:
Die Resorption anderer, gleichzeitig eingenommener Arzneimittel kann verzögert werden.
Anwendung:
Eibischwurzel:
Anwendungsgebiete:
Entzündungen im Mund und Rachenraum und damit verbundener Reizhusten.
Leichte Entzündung der Magenschleimhaut.(Pharyngitis (Rachenkatarrh), Tracheitis (Luftröhrenentzündung), Bronchitis, selten bei Gastro-Enteritis.
Dosierung:
Soweit nicht anders verordnet:Tagesdosis: 6 g Droge ; Zubereitungen entsprechend
Art der Anwendung: Zerkleinerte Droge für wässrige Auszüge sowie andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen.
Als Sirup nur bei Schleimhautentzündungen anwenden.
Wirkstoff/Droge:
Eibischwurzel – aus den getrockneten, ungeschälten oder geschälten Wurzeln von Althaea officinalis LINNÉ, sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung.
Die Droge enthält Schleimstoffe.
Teezubereitung:
1 TL zerkleinerte Wurzel (oder q TL Blätter/Blüten) mit 1 Tasse kaltem Wasser ansetzen und 2-4 Std. unter rühren stehen lassen, abgießen und schluckweise trinken. Nach 2-3 Std. aufbrauchen wegen der Bildung pathogener Keime.
Kommission E: Akute Katarrhe der Luftwege mit Husten und Heiserkeit; akute, leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut

