Pfefferminze MENTHA PIPERITA L.

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Lateinischer Name MENTHA PIPERITA L.
Volksnamen Pfefferminze, Gartenminze, Teeminze
Erntemonat Sommer
Verwendbare Pflanzenteile Blätter
Vorkommen weltweit und kultiviert
Inhaltstoffe Diese Beschreibung bezieht sich ausschließlich auf die Pfefferminze – Menthae piperitae, deren Besonderheit die Inhaltsstoffe Jasmon und Viridiflorol ausmachen die in anderen Minzarten nicht vorkommt. Desweiteren ätherisches Öl (bis zu 60% Menthol), Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe
Anwendung

innerlich

 

Innerlich:
Verdauungsschwäche, Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Magenkrämpfe und Koliken, Blähungen, Durchfall, Leber- und Gallenwegserkrankungen,gestörter Fettverdauung, Erbrechen, nervöser Dickdarm (Colon irritable), Reisekrankheit und Übelkeit, als Zusatz bei Erkältungsmischungen.

Dosierung: 2-5 Tropfen zwei bis drei mal am Tag in einem Getränk oder Honig aufgelöst.

Hinweis: zu hohe Dosierungen können schlafstörend wirken. In Badezusätzen maximal 2 Tropfen verwenden !

Pfefferminzöl ist in geringen Dosierungen am wirkungsvollsten !

 

 

 

Anwendung 

äusserlich

Äusserlich:
gegen Hautparasiten, Bronchitis, Stirnhöhlenvereiterung, Kopfschmerzen/Migräne, vertreibt MückenDie anderen hier aufgeführten Minzearten haben eine andere chemische Zusammensetzung und somit auch andere Anwendungsbereiche!
Besondere Vorsicht bei Mentha pulegium – Poleiminze, sie enthält ca. 80% Pulegon, wirkt abortiv und kann zu Gesundheitsstörungen führen!Achten Sie auch bei diesem Öl auf die qualität! Gepanschte, gemischte oder verfälschte Öle haben andere u.U. sogar gesundheitsschädliche Wirkungen. Auch die Kennzeichnung, dass ein Öl den Vorgaben eines Arzneibuches entspricht (DAB, Ph.Eur., DAC usw.) ist kein Hinweis auf ein qualitativ hochwertiges Öl. Es entspricht lediglich den dort gemachten Mindestvorgaben und ist oft durch chemische Manipulationen angepasst worden !

Gegenanzeigen: Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündung, schwere Leberschäden, Bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich des Gesichts, speziell der Nase anwenden, da es zum sogenannten Kratschmer-Reflex (Glottiskkrampf) mit Atemdepression bis zur Erstickung kommen kann.

Das Öl nicht direkt auf die Schleimhäute sowie auf verletzte Haut aufbringen.