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Holunder (sambucus nigra l.)

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Lateinischer Name Sambucus nigra
Volksnamen Holder, Ellhorn, Flieder, Kelkenbusch, Schwarzholder, Holderbusch, Eller,  Höller, 
Erntezeit Apr-Jun, Sep-Nov
Verwendbare Pflanzenteile Blätter, Blüten, Früchte
Vorkommen Waldränder, Wegränder, Hecken, Gärten
Inhaltstoffe ätherische Öle, Bitterstoffe, Carotinoide, Flavonoide, Glykoside, Kalium, Vitamin A,
Vitamin B, Vitamin C
Eigenschaften anregend, antibakteriell, auswurffördernd, beruhigend, blutreinigend, entgiftend,
entspannend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, herzstärkend,
kräftigend, schleimlösend, schmerzstillend,schweißtreibend
Hilft bei Augenschwäche, Bluthochdruck, Bronchitis, Erkältungen, Fieber, Gicht, Halsschmerzen, Harnwegs­­entzündungen, hohe Cholesterinwerte, Husten, Ischias, Nasennebenhöhlenentzündung, Nervosität,  Rheuma, Schlafstörungen, Verbrennungen

Tee aus den Blättern

250 ml kochendes Wasser über zwei Teelöffel getrocknete Blätter gießen und fünf Minuten ziehen lassen.

Zur äußerlichen Anwendung bei Frostbeulen oder Verbrennungen werden frische Blätter gequetscht und auf gelegt.

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Holunderblütentee 

Holunderblüten

Holunderblüten

Holunderblütentee  ist

schweißtreibend, harntreibend und  schleimlösend. Selbst hartnäckige Verschleimungen bei Nasennebenhöhlenentzündungen oder Husten kann er auflösen.

Er wirkt fiebersenkend,  wirkt schmerzlindernd und kann Rheuma- und Gichtbeschwerden sowie Heuschnupfen lindernd wirken.

Ein Tee mit Holunderblüten oder ein Holunderblütenbad kann bei Schlafproblemen  gute Dienste leisten. Der Tee sollte dann vor dem Schlafen gehen getrunken werden.

In abgekühltem Tee getränkter Wattebausch erfrischt müde und überanstrengte Augen.

Holunderblütentinktur

Die Heilkräfte der Holunderblüten können  auch in einer Tinkturen konserviert werden.

Sie hilft unter anderem bei hartnäckigen Erkältungskrankheiten und kann äußerlich angewandt die Wundheilung unterstützen.

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