Portulak (Portulaca oleracea)

 

Lateinischer Name Portulaca oleracea syn. sativa
Volksnamen Bürzelkraut, Bürzelkohl, Gemüse-Portulak, Sommerportulak, Kreusel
Erntezeit Mai-September
Verwendbare Pflanzenteile Blätter, Blüten, Triebe
Vorkommen in Weinbergen, Pflasterfugen, Wegrändern, Gärten
Inhaltstoffe Bitterstoffe, Vitamine (hoher Vitamin-C-Gehalt), Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Calcium und Eisen), Schleimstoffe, Oxalsäure. Omega-3-Fettsäuren
Eigenschaften stoffwechselanregend, blutreinigend, harntreibend, entgiftend,
Hilft bei Verstopfungen, Harnwegsinfekten, Fieber, Frühjahrsmüdigkeit, Hauterkrankungen, Husten, Nierenerkrankungen , Verdauungsproblemen, Sodbrennen, Skorbut, Würmern, Zahnfleischbluten, Insektenstichen

Tee

Einen Esslöffel frische Blätter mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und über den Tag verteilet trinken.

Frischesaft

Saft aus den frisch gepressten  Blättern hilft gegen Sodbrennen und Verdauungsstörungen.

In der Küche

Junge Blätter und  Stiele schmecken  roh  hervorragend in Salaten. Gedünstet in der Pfanne als Wild-Gemüse (schmeckt ähnlich wie Spinat), auch als Gemüsefüllung für Maultaschen. Die Blütenknospen können wie Kapern in Salzlake eingelegt und weiterverarbeitet werden. Suppen, Eiergerichten, Dips, Pestos, Quarkspeisen und Smoothies verleiht Portulak eine leicht salziges und nussiges Aroma. Ältere Blätter eignen sich, aufgrund ihres bitteren Geschmacks, nicht mehr zum Verzehr.

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