Inhaltsstoffe: 50-70% eines Estergemische, Vanillin, Sesquiterpenalkohol (ß-Nerolidol, Farnesol). Wirkungen: Antibakteriell, antiseptisch, granulationsfördernd, antiphlogistisch, gegen Parasiten. Indikationen: Infizierte und schlecht heilende Wunden, Verbrennungen, Dekubitus, Frostbeulen, Ulcus cruris, Prothesendruckstellen. Perubalsam wird in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Darreichungsformen: Galenische Zubereitungen zur äußeren Anwendung.
Tagesdosis: Zubereitungen mit 5-20 % Perubalsam, bei großflächiger Anwendung mit max. 10%. Anwendungsdauer: Nicht länger als 1 Woche.
Nebenwirkungen: Allergische Hautreaktionen (in 3 % der Fälle, und häufig gleichzeitig allergische Reaktionen auf Propolis). Bei Applikationen auf große Hautflächen Nierenschäden möglich. Gegenanzeigen: Allergische Disposition.
Präparate: Salben Rp. 5-20% Balsamum peruvianum in Unguentum emulsificans DAB. 1 x tgl. Salbenverband anlegen (sterile Kompresse mit dünner Cremeschicht bestreichen). Branolind N Kompressen, Peru-Lenicet Salbe (mit Aluminium-diacetathydroxid, Algeldrat), derma-loges N Wund- und Heilsalbe (mit Arnika, Zauberstrauch, Kamille, Sonnenblume).
Hinweis: Vorsicht!, Gehört zu den häufigsten Kontaktallergenen in der täglichen Praxis. Teezubereitung: Keine, wird nur als Fertigpräparat verordnet.
Kommission E: Infizierte und schlecht heilende Wunden, Verbrennungen, Dekubitus, Frostbeulen, Ulcus cruris, Prothesendruckstellen, Hämorrhoiden.
wildkraeuterwerkstatt.de-Perubalsambaum Myroxylon balsamum L Balsamum peruvianum M
