Ein einfaches Rezept für Kräuterbuttermilch mit heimischen Wildkräutern.
Ich mag einfache Rezepte, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen. Diese Kräuterbuttermilch gehört dazu: Sie kombiniert frische Wildkräuter mit Buttermilch und ist eine schöne Ergänzung für viele Hunde – besonders an warmen Sommertagen.
Warum Buttermilch für Hunde?
Buttermilch enthält Milchsäurebakterien, Eiweiß, Mineralstoffe und ist deutlich fettärmer als viele andere Milchprodukte. In kleinen Mengen kann sie die Darmflora unterstützen und stellt für viele Hunde eine gut verträgliche Ergänzung zum Futter dar.
Besonders nach einer Antibiotikagabe, in Zeiten des Fellwechsels oder bei älteren Hunden wird Buttermilch gerne als Ergänzungsfuttermittel eingesetzt.
Welche Kräuter eignen sich?
Viele heimische Wildkräuter enthalten wertvolle Bitterstoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Geeignete Kräuter sind beispielsweise:
- Löwenzahn
- Brennnessel
- Gänseblümchen
- Spitzwegerich
- Schafgarbe
- Vogelmiere
- Gundermann (sparsam)
Die Kräuter sollten möglichst frisch gesammelt und sicher bestimmt werden.
Die Vorteile von Kräuterbuttermilch
Die Kombination aus Buttermilch und Kräutern liefert:
- wertvolle Mineralstoffe
- sekundäre Pflanzenstoffe
- natürliche Bitterstoffe
- Milchsäurebakterien
- zusätzliche Flüssigkeit
Viele Hundehalter berichten zudem von glänzendem Fell und einer guten Akzeptanz der Mischung.
Rezept: Kräuterbuttermilch für Hunde
Zutaten
- 250 ml Buttermilch
- 1 Handvoll frische Wildkräuter
Zubereitung
Die Kräuter gründlich waschen und fein zerkleinern. Anschließend mit der Buttermilch pürieren oder verrühren.
Je nach Größe des Hundes kann die Kräuterbuttermilch portionsweise über das Futter gegeben werden.
Wie oft darf Kräuterbuttermilch gefüttert werden?
Für gesunde Hunde genügt es meist, ein- bis zweimal pro Woche kleine Mengen anzubieten. Die genaue Menge hängt von Größe, Alter und Verträglichkeit des Hundes ab.
Neue Kräuter sollten immer langsam eingeführt werden, damit der Hund sich daran gewöhnen kann.
Worauf solltest du achten?
Nicht jede Pflanze, die für Menschen essbar ist, eignet sich automatisch für Hunde. Deshalb sollten ausschließlich sicher bestimmte und als hundeverträglich bekannte Kräuter verwendet werden.
Bei bestehenden Erkrankungen oder Unverträglichkeiten empfiehlt sich eine Rücksprache mit Tierarzt oder Tierheilpraktiker.
Quellen
European Scientific Counsel Companion Animal Parasites – Informationen zur Darmgesundheit von Hunden.
VCA Animal Hospitals – Fachartikel zur Ernährung von Hunden und zu fermentierten Milchprodukten.
Merck Veterinary Manual – Veterinärmedizinisches Standardwerk.
Veterinary Herbal Medicine
The Complete Herbal Handbook for the Dog and Cat

