Gelbwurz, javanische Curcuma xantorrhiza Curcumae xantorrhizae rhizoma (M)

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Gelbwurzblüte

Gelbwurzblüte

Seit Urzeiten wird dieses attraktiv blühende Ingwergewächs mit seinem aparten Aroma und dem stark färbendem Gelbton in (sub)tropischen Gebieten angebaut. Die Pflanze findet Verwendung als Gewürz, Kosmetikum, Färbemittel und Arzneidroge. Die Gelbwurz (Curcuma longa) tötet durch ihre ätheri­schen Öle und Scharfstoffe krankheitserregende Bakterien ab, ohne die natürliche Darmflora zu schä­digen.

Inhaltsstoffe: 3-12 % ätherische Öle, Ferulasäure, Kaffeesäurederivate.

Wirkungen: Gallefördernd, entzündungshemmend, antibakteriell gegen gramnegative Keime, antivi­ral, antioxidativ und leberschützend.

Indikationen: Verdauungsbeschwerden, entzündliche Erkrankungen der Gallenblase, Reizdarm und Reizmagen, Begleittherapie zur Darmsanierung.

Darreichungsformen: Zerkleinerte Droge, Fertigpräparate.

Gelbwurz

Gelbwurz

Tagesdosis: 2 g Droge.

Nebenwirkungen: Bei längerer Anwendung Magenbeschwerden.

Gegenanzeigen: Verschluss der Gallenwege.

Präparate: Curcumen Kps.

Teezubereitung: 1 TL zerkleinerte Wurzel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 Min. bedeckt ziehen lassen und abgießen. Je 1 Tasse vor den Mahlzeiten trinken.

Kommission E: Dyspeptische Beschwerden.