Pappel Populus tremula Populi gemma (M)

Pappel

Pappel

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, gehört zur Familie der Weidengewächse, deren Blätter und Rinde von alters her zur Rheumatherapie eingesetzt wurden (siehe dort). Zur Wundbehandlung werden die harzhaltigen länglich zugespitzten Knospen verwendet.

Inhaltsstoffe: Salicylderivate, ätherische Öle, Flavonoide.

Wirkungen: Antibakteriell, wundheilungsfördernd, entzündungshemmend.

Indikationen: Oberflächliche Hautverletzungen, infizierte Wunden, Frostbeulen, Sonnenbrand, äuße­re Hämorrhoiden.

Nebenwirkungen: Gelegentlich allergische Reaktionen.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure, Pappelknospen, Propolis, Perubalsam.

Darreichungsformen: Salben zum Auftragen auf die Haut.

Tagesdosis: Salben mit 20-30 % Drogenanteil, Bäder/Umschläge 3-6 g Droge/300 ml Wasser. Präparate: Nicht erhältlich. (Creme zur Rezeptur: Populi tinct.fluidum (1:) 20-30 g in Unguentum emulsificans DAB ad 100 g. Mehrmals tgl. dünn auftragen.)

Kommission E: Oberflächliche Hautverletzungen, Frostbeulen, Sonnenbrand, äußere Hämorrhoiden.