Lateinischer Name | Rubus fruticosi folium |
Volksnamen | Feldschwarzbeere, Frombeere, Hundsbeere, Bramle, Kroatzbeere… |
Erntezeit | in jungem vollentfalteten Zustand; spätes Frühjahr |
Verwendbare Pflanzenteile | Blätter, Früchte |
Vorkommen | Kahlschläge, lichte Wälder, sonnige Abhänge, Böschungen etc. |
Inhaltstoffe | Gerbstoffe, organishce Säuren, Flavonoide, etwas Vitamin C, Spuren eines ätherischen Öls.
Der Saft enthält Mineralstoffe und Vitamine sowie wertvolle Fruchtsäuren. |
Eigenschaften | mildes Adstringens zum Gurgeln und Spülen geeignet |
Hilft
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bei Durchfallerkrankungen; zur Geburtsvorbereitung (nicht Einleitung), bei zu starker Regelblutung |
Erkennungsmerkmale Blätter:
Unten fünfzählig gefiedert, oben dreizählig. Große eiförmig zugespitzte, gesägte Blätter, oben glatt, an der Unterseite behaart. Mit Stacheln besetzten Blattstiele.
Wildkräuterküche:
Brombeerblätter haben einen würzig-herben Geschmack.
Teezubereitung:
1 gehäuften TL Brombeerblätter mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, dann abgießen. Mehrmals tgl. 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken
Bei sachgemäßer Anwendung der Blätter sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.