Apfelblütentee ist etwas ganz Feines – mild, leicht blumig und sehr sanft in seiner Wirkung. In der Volksheilkunde wird er eher selten verwendet, ist aber eine wunderbare Frühlingszubereitung.
Wirkung (volksheilkundlich) 
- leicht beruhigend und ausgleichend
- stimmungsaufhellend, „herzöffnend“
- sanft bei Nervosität und innerer Unruhe
- mild schleimhautberuhigend
Zubereitung
- 1–2 TL frische oder getrocknete Apfelblüten
- mit heißem Wasser übergießen (nicht kochend, eher ~80 °C)
- 5–8 Minuten ziehen lassen
→ Der Tee wird schnell bitter, deshalb lieber kürzer ziehen lassen.
Er gehört zu den leisen Pflanzen – nichts Starkes, sondern eher etwas für feine, sensible Zustände.
Sammeln
- nur ungespritzte Bäume verwenden
- am besten voll aufgeblühte, trockene Blüten sammeln
- schonend trocknen (luftig, schattig)
Besonderheit
Apfelblüten tragen eine sehr schöne, sanfte „Herzqualität“ in sich. Sie passen gut in:
- Frühlingsmischungen
- Frauenkräutertees
- entspannende Abendtees
