Wiesen-Bärenklau (heracleum sphondylium)

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Lateinischer Name Heracleum sphondylium
Volksnamen Wiesenbärenklau, Bärenfuß, Bärentatze, Hasenkraut, Kuhpastinak, Roßfenchel, Scharling
Erntezeit Juni-September
Verwendbare Pflanzenteile Blätter und Wurzeln
Vorkommen in Auwälder,  an Bachufer, gedüngten Wiesen, in Gräben
Inhaltstoffe Bitterstoffe, Calcium, Vitamin C, Eiweiß, Eisen, Kalium, Magnesium, Furanocumarine, Provitamin A, Zucker, Linol-, Palmitin- und Ölsäure
Eigenschaften aufbauend, anregend, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, potenzsteigernd, verdauungsfördernd
Hilft bei Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Heiserkeit, Insektenstichen, Furunkeln, Geschwüren, Störungen des zentralen Nervensystems, Impotenz und Frigidität

Tee

Ein Teelöffel Wurzel mit 250 ml kalten Wasser  aufgießen, zum Sieden bringen und kurz ziehen lassen.  3 x täglich eine Tasse trinken.

Auflagen mit frischen Blättern

Junge gequetschte Blätter alle 10 Minuten frisch auf die betroffenen Stellen legen. Verschafft Linderung bei Hautproblemen (u.a. Insektenstichen) und Geschwüren.

Bärenklau-Essenz

2 Teile Bärenklau-Blätter, 1 Teil Bohnenkraut, 1 Teil Brennnesseln, 1/2 Teil Lavendelblüten – und Kraut klein schneiden, in ein Bügelglas geben und danach mit 1 Liter Doppelkorn übergießen. Glas 3 Wochen an einem warmen Ort (nicht Fensterbank) stehen lassen, abseihen und in eine kleine Glasflasche füllen. Als Badezusatz oder zur Massage verwenden. Als Würze für Salate, Suppen oder deftige Gerichte benutzen.

Pulver aus Bärenklauwurzeln

Bärenklauwurzeln trocknen und anschließend fein mahlen. Bei Impotenz oder Frigidität einen Teelöffel Wurzelpulver pro Tag in etwas Wasser einnehmen. Zusätzlich zweimal täglich ein Fußbad nehmen, dafür aus 2 Handvoll frischen Blättern und einer längshalbierten Wurzel eine Abkochung  herstellen. Das Pulver aus den Wurzeln des Bärenklaus wirkt potenzsteigernd und wird gerne als europäischer Ginseng-Ersatz bezeichnet.

In der Küche

Gehackte junge Blätter verfeinern Salate, Eierspeisen und Soßen. Junge zarte Stängel werden wie Spargel geschält und in kleine Stücke geschnitten, sie schmecken leicht nach Kokosnuss. Große Blätter verwendet man für Bärenklausuppe, Püree, Auflauf oder Gemüse.

Hier findest du weitere Infos und Rezepte zum Wiesenbärenklau:

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